Kommen, operiert werden, heim gehen
Mittelbayerische Zeitung
Schnell, gut und viel preiswerter als Krankenhäuser: Unter diesem Motto bieten Fachärzte ambulantes Operieren an. Einzelne Kassen greifen das gerne auf.

REGENSBURG. Wenn schon operieren, dann am liebsten ambulant. Das sagen nach Erkenntnissen der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) neun von zehn Patienten. Die SBK begreift das als Auftrag, das ambulante Operieren zu fördern - zumal eine ambulante Operation in einer chirurgischen Tagesklinik die Kasse wesentlich weniger Geld kostet als im Krankenhaus. Würden die 20 häufigsten Operationen ambulant durchgeführt, ließen sich nach einer Studie der Unternehmensberatung Oberender & Partner jährlich zwischen 26 und 520 Millionen Euro im deutschen Gesundheitswesen sparen. Diese Wirtschaftlichkeitsreserve gelte es zu heben, meint nebst anderen Kassen auch die SBK und hat sich Partner für ambulantes Operieren auf hochqualitativem Niveau gesucht: in Regensburg das Ambulante OP-Zentrum im Gewerbepark. Mehr...
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