Ärztin rügt Kassen-Druck: Sinnvolle Arznei zu teuer
Mittelbayerische Zeitung

GESUNDHEIT Eine Regensburger Kinderärztin soll 14.000 Euro Regress zahlen: "Nur weil ich meinen Kindern gut wirksame, gut einnehmbare Medikamente verordnet habe", zürnt sie.

von Heinz Klein, MZ

REGENSBURG. Dr. Renate Eichhorn ist eine ebenso viel beschäftigte wie resolute Kinderärztin, die nicht das erste Mal mit der Prüfstelle Ärzte Bayern Ärger hat. Im Juni 2008 drohte ihr die gemeinsame Einrichtung von Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigung mit Regressforderungen, weil sie an Asthma erkrankten Kindern Atemtherapien verschrieb. "Ich lasse mich nicht in die Knie zwingen", zürnte die Regensburger Ärztin damals, wandte sich an die Öffentlichkeit und sagte der MZ: " Die Kassen sind zu feige, ihren Versicherten zu sagen: Das zahlen wir nicht. Stattdessen schieben sie den Ärzten die Schuld zu". Weiter...

Drucken Weiterempfehlen