Frühmaßnahmen gegen Asthma bronchiale
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Informationen der Kinderarztpraxis Dr. Renate Eichhorn
Asthma bronchiale äußert sich bei Kindern und Jugendlichen typischerweise in Episoden mit Husten (länger als zwei Wochen), Atemnot, pfeifender Atmung, Hüsteln und eventuell auftretender Überempfindlichkeit auf verschiedene Reize wie Infekte, körperliche Anstrengung, Hausstaub, Rauch oder Pollen.
Gerade die zunehmenden allergischen Erkrankungen haben in der Kinder- und Jugendmedizin einen hohen Stellenwert gewonnen. Schon der Heuschnupfen, der allein noch nicht gravierende Symptome verursacht, sondern allenfalls lästig ist, gilt bei 40 bis 50 Prozent der betroffenen Kinder als Vorläufer des Asthma bronchiale. Es gilt also, durch therapeutische Frühmaßnahmen die Entstehung progredient verlaufender asthmatischer Symptome sowie irreversible Schädigungen der Atemwege zu vermeiden. Meist treten die Symptome im Wechsel mit beschwerdefreien Intervallen auf. Grundsätzlich stehen für das Asthma-Management hervorragende diagnostische, medikamentöse und zusätzlich nicht-medikamentöse therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung.
Trotzdem liegt bei vielen Kindern und Jugendlichen die Diagnostik und Behandlung dieser Krankheiten noch im Argen. Die Diagnostik, Kontrolle und Überwachung erfolgt in der Regel in erster Linie an Hand der Lungenfunktion. Ziel ist eine Symptomfreiheit bei normalem Lebensstil ohne Einschränkung in Schule, Sport sowie eine ungestörte Nachtruhe. Kinder und Jugendliche mit anhaltendem Husten sollten daher unbedingt vom pneumologisch versierten Kinderarzt diagnostiziert, behandelt und betreut werden.
(Eine Veröffentlichung aus dem laufenden MediPark-Panorama in der Mittelbayerischen Zeitung, Regensburg/sv)