Mammographie-Screening
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Die Radiologen im Gewerbepark und in Regenstauf
Nach wie vor wird in Deutschland diskutiert, wie sinnvoll das Brustkrebsscreening für 50- bis 69-jährige Frauen tatsächlich ist eine Beobachtungsstudie eines Expertengremiums der Weltgesundheitsorganisation WHO kommt zu dem Schluss: Der Nutzen des MammographieScreenings überwiegt die Nachteile deutlich.
Das Gremium wertete 40 aktuelle Studien aus Europa, Australien und Nordamerika aus. Demnach sinkt für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, die regelmäßig am Mammographie-Screening teilnehmen, die Brustkrebssterblichkeit um rund 40 Prozent. "Das überwiegt die als nachteilig aufgeführten Effekte des Screenings, die sogenannten Überdiagnosen, deutlich", erklärt Dr. Elisabeth Gahleitner, eine der programmverantwortlichen Ärzte für das Mammobraphie-Programm der Screening-Einheit Oberpfalz. Laut WHO-Studie werden vier von 1.000 untersuchten Frauen wgen einer Brustkrebserkrankung behandelt, die im Laufe ihres weiteren Lebens nicht auffällig geworden wäre. "Dank der modernen Mammographie-Technik entdecken wir Brustkrebs in immer früheren Stadien", so Dr. Gahleitner. "Brustkrebs ist umso erfolgreicher und schonender behandelbar, je früher man ihn entdeckt. So kann die Brustkrebssterblichkeit erheblich gesenkt werden, wie die WHO-Studie zeigt." In Deutschland werden 50- bis 69-jährige Frauen alle zwei Jahre zu einem Mammographie-Screening eingeladen, das zertifizierten Praxen, eine davon die Radiologen in Regensburg und Regenstauf, durchgeführt wird.