Therapie mit Stoßwellen bei Sehnenentzündungen
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Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. Ascher und Kollegen:
Nach anhaltenden Beschwerden führen zwei, drei Anwendungen oft schon zu einer Besserung

Ein häufiges gesundheitliches Problem im Bewegungsapparat sind Sehnenentzündungen. Diese werden meist durch Über- oder Fehlbelastungen verursacht. So sind beispielsweise die Achillessehnen-Entzündung, das Rotatoren-Manschetten- und das Patellaspitzen-Syndrom zu nennen, der „Tennisarm“ oder der „Golferarm“. Wenn die verschiedenen möglichen Ursachen abgeklärt und Physiotherapie sowie Injektionen nicht erfolgreich waren, bietet sich bei anhaltenden Beschwerden die Stoßwellentherapie an. Dabei werden hochfrequente oder stark gebündelte Schallwellen angewendet, die natürliche Heilungsvorgänge anregen und unterstützen, ohne selbst eine schädliche Wirkung zu haben.

Die Besserung beginnt oft schon nach zwei bis drei Behandlungen, wenn auch bis zur vollständigen Regeneration und Beschwerdefreiheit der Sehnengewebe einige Monate vergehen können.

In einem weiteren alternativen Verfahren werden aus eigenem Blut in der Praxis gewonnene „Heilungs-Faktoren“ nach dem ACP-Verfahren oder spezielle käufliche Hyaloronsäure-Präparate – ebenfalls ein körperverwandter Stoff – zur Unterstützung der Heilung an den Entzündungsherd der Sehne gespritzt. Mit diesen modernen Methoden, die in der Orthopädischen Gemeinschaftspraxis alle angewendet werden, kann man auch den Einsatz von Kortison-Spritzen vermeiden, die ja bei mehrfacher Anwendung ein deutliches Sehnen-Schädigungs- und allgemeines Nebenwirkungsrisiko haben. (Eine Veröffentlichung aus dem laufenden MediPark-Panorama in der Mittelbayerischen Zeitung, Regensburg/sv.)