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Medipark News Frühjahr 2011

19 3. Entspannung à la carte Stress gehört mittlerweile bei vielen- Menschen zum Alltag. Irgendwann aber belastet er, geht einher mit der Angst, das geforderte Soll nicht zu schaffen. Jede Stress-Situation erfordert im An- schluss die Entspannungssituation, damit sich Körper und Seele von den Strapazen wieder erholen können. Wie diese Entspannung aussieht, ist so individuell wie der Mensch selbst. Jede Maßnahme hilft. Für eine regelmäßige Entspannung spielt ein erholsamer und ausreichend langer Schlaf eine herausra- gende Rolle. Bestimmte emotionale stresshafte Zu- stände wie seelische Probleme, Ärger da- heim oder im Beruf können große Schmerzen und Verspannungen verursa- chen. Wichtig ist hier, die Stressoren – also die Ursachen – zu erfassen und an- schließend mit Hilfe des Arztes einen ge- eigneten Maßnahmenkatalog zu erar- beiten. „Betriebliche Gesundheits- programme“: Prävention in bayerischen Unternehmen Die Gesundheit der Mitarbeiter wird immer mehr zu einem entscheidenden Faktor für erfolgreiche Unternehmen. Mit einem betrieblichen Präventionspro- gramm werden – das zeigen wissen- schaftliche Studien – unter anderem Fehlzeiten reduziert und Produktions- zahlen erhöht, wobei sowohl Mitarbeiter als auch Kunden zufriedener sind. Deshalb haben Firmen wie BMW und Siemens Gesundheitsprogramme einge- führt, die ihre Mitarbeiter nicht nur fit halten, sondern sie auch für die Bedeu- tung einer gesunden Lebensführung sensibilisieren. Bausteine dieser Gesund- heitsprogramme sind die Bereiche ge- sunde Ernährung, Bewegung und Fit- ness sowie Stress und Entspannung. Im Seminar lernen die Teilnehmer ihr Mi- nimal- und Optimalprogramm für mehr Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden. Jeder Teilnehmer schließt das Seminar mit einer ganz persönlichen Zielverein- barung für sich selbst ab. Zum Beispiel Andreas Wecke (45): Noch vor kurzer Zeit war der Vertriebs- und Marketingma- nager davon überzeugt, für gezielten Sport keine Zeit zu haben. Stark belastet von der Arbeit war er unzufrieden mit sich und seinem Körper, fühlte sich oft matt und erschlagen. Dann besuchte er eines von Dr. Möckel geleiteten Gesund- heits- und Trainingsprogramme bei BMW. Er absolvierte die sportmedizini- sche Leistungsdiagnostik sowie einige ergänzende Tests und erkannte Hand- lungsbedarf. Er hörte auf zu rauchen, stellte die Ernährung um und trieb drei bis vier Mal pro Woche Sport. Er trai- nierte vor oder nach der Arbeit exakt nach Trainingsplan. Heute sind alle Werte viel besser, er fühlt sich deutlich wohler und erheblich leistungsfähiger. Mehr noch: Das Training macht ihm heute richtig Spaß. So viel, dass neue Ziele entstanden: Halbmarathon und später ein Marathon. Die betrieblichen Gesundheitspro- gramme vom Institut für Prävention und Sportmedizin wurden vom Bundesmi- nisterium für Arbeit und Soziales, Bil- dung und Forschung und Gesundheit ausgezeichnet und in die bundesweite INQA-Datenbank (Best Practice) aufge- nommen. Prävention gibt es seit mehr als 2000 Jahren Ein chinesisches Medizinbuch be- ginnt mit den Worten: Ein erfahrener Arzt behandelt den Menschen schon dann, wenn die Beschwerden noch nicht fortgeschritten sind. In anderen Worten: Der Arzt betreibt Prävention. „Die Traditionelle Chinesische Me- dizin (kurz TCM) sieht auch bei Einzel- beschwerden oder klar abgrenzbaren Krankheiten immer den Menschen als Ganzes“, erklärt Dr. med. Chun-Yan Chen (Im Gewerbepark C 27, Tel. 0941/567 63 88), der sowohl den deutschen als auch den chinesischen Doktortitel erworben hat. Er kennt beide Welten, entsprechend be- trachtet seine Diagnose und Beratung immer beide Medizinschulen. Er bleibt dabei diesem ganzheitlichen Ansatz stets treu, berät und behan- delt vorbeugend.